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Remote-Installationsanforderungen und Prüfliste für den ESET Remote Administrator (5.x)

Problem

 

Lösung

Klicken Sie hier, um sich die Instruktionen für eine Push-Installation anzeigen zu lassen.

ESET Remote Administrator (ERA) ermöglicht Remote- oder "Push"-Installationen über die ESET Remote Administrator Konsole (ERAC) auf jedem Arbeitsplatz im Netzwerk mit einem unterstützten Windows Betriebssystem (unterstützte Windows-Versionen). Die Schritte in diesem Dokument beschreiben die grundlegenden Anforderungen für die Ausführung dieses Prozesses. Wir raten Ihnen, alle unten aufgeführten Punkte zu überprüfen, bevor Sie die erste Test-Installtion auf einem Client-Arbeitsplatz durchführen:

 

Wichtig!

Es ist wichtig, dass jegliche, früher genutzte Antiviren-Software von Ihren Client-Arbeitsplätzen deinstalliert wird, bevor Sie eine Pushinstalltion ausführen:

  1. Der Client-Arbeitsplatz, auf dem Sie das ESET-Sicherheitsprodukt installieren möchten, muss auf einen Ping vom Rechner, auf welchem der ERA Server installiert ist, antworten.
     
  2. Sind der Client und der Serverrechner in einer vermischten Umgebung von Domänen und Arbeitsgruppen (oder wenn der ERA Server unter Windows 2003 betrieben wird), sollte die Option Einfache Datei- und Druckerfreigabe (zu finden unter Extras → Ordneroptionen → Ansicht) deaktiviert werden.
     
  3. Bei Clients muss die gemeinsame Resource ADMIN$ aktiviert sein (Start → Systemsteuerung → Computerverwaltung → Freigegebene Ordner → Freigaben).
     
  4. Der Benutzer, der die Remoteinstallation durchführt, muss Administratorrechte besitzen.
     
  5. Für die Betriebssysteme Windows Vista, Windows 7 und Windows Server 2008 muss Folgendes überprüft werden
    • Um die Domänenadministratorrechte für ERA einzustellen, navigieren Sie zu Start → Systemsteuerung → Computerverwaltung → Dienste. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf ESET Remote Administrator Server und wählen Sie dann aus dem Kontextmenü Eigenschaften.
       
    • Klicken Sie auf den Tab Log On und wählen Sie dann die Optionsschaltfläche neben Dieses Konto. Geben Sie in diesem Feld Ihren Domainnamen und den Namen des Aministratorkontos ein (zum Beispiel: MeineDomain\AdministratorKontoName ). Geben Sie anschließend Ihr Admin-Passwort in die Felder Passwort und Passwort bestätigen ein.
       
    • Der ESET Remote Administrator Dienst sollte mit Domänenadministratorrechten ausgeführt werden.
       
  6. Der Administratorbenutzer darf als Passwort kein blankes Feld setzen.
     
  7. Vergewissern Sie sich, dass Sie vom Server aus remote auf den Client zugreifen können.
     
  8. Prüfen Sie, ob der Client auf IPC Zugriff hat, indem Sie in der Eingabeaufforderung folgenden Befehl auslösen:
     
    net use \\servername\IPC$

    wobei servername für den Server steht, auf welchem ERA aktiv ist.
     
  9. Die Firewall des Netzwerks darf Kommunikation und Dateiaustausch zwischen Server und Client nicht behindern.
     
  10. Der ERA Server muss für die Ports 2221-2224 Datenempfang zulassen.
  1. Bei Windows-Betriebssystemen muss Folgendes überprüft werden:
    • Clients sind sowohl in der Server- als auch der Arbeitsplatzverbindung sichtbar.
    • "Datei und Druckerfreigabe für Microsoft Netzwerke" muss aktiviert sein (Systemsteuerung → Netzwerkverbindungen → Netzwerk → Eigenschaften).
    • Der Remote Procedure Call (RPC) muss auf dem Arbeitsplatz gestartet sein.
    • Der Remote Registry Dienst muss auf dem Arbeitsplatz gestartet sein.
    • Der RPC Locator Dienst sollte auf "Manuell" gestellt sein und muss nicht ausgeführt werden.

DNS-Problembehebung

Wenn ein Computer im ESET Remote Administrator (ERA) verschwindet oder während der Bereitstellung bei "In Bearbeitung" hängen bleibt, kann einer der folgenden DNS-Problembehandlungsprozesse das Problem beheben:

  • Überprüfen Sie, ob die IP-Adresse auf den Servern und Clients mit den Werten der Namensauflösung des DNS-Servers übereinstimmen. Die nötigen Informationen erhalten Sie mit den Tools ipconfig und nslookup.

    Verwenden Sie den Befehl 'nslookup' der IP-Adresse und des Hostnamens des Servers und / oder die Clients, die Probleme mit der Push-Installation haben. Die Ergebnisse sollten mit den Informationen des Geräts übereinstimmen. Zum Beispiel sollte ein nslookup eines Hostnamens in die IP-Adresse aufgelöst werden, die ein ipconfig-Befehl auf dem betreffenden Host anzeigt. Der Befehl 'nslookup' muss auf den Clients und dem Server ausgeführt werden.
     
  • Überprüfen Sie manuell die DNS-Berichte für Kopien.